Esslingen Landolinsplatz

Saniertes Denkmal

Das stattliche Fachwerkgebäude Landolinsplatz 4 ist einesder wichtigsten Zeugnisse der Wohnbaukunst im 17. und18. Jahrhundert in Esslingen. Es gehört zu einemehemaligen Klosterbesitz und wurde etwa 1670 erbaut.

Die Bausubstanz war vor der Sanierung in einer überdurchschnittlichen Qualität erhalten. Die Bausubstanz und hierbei insbesondere die Stuckdecken weisen einen großen Formenreichtum auf.

Die im 17. und 18. Jahrhundert entstandenen figürlichen und ornamentalen Stuckarbeiten legen die besondere Bedeutung des Hauses nah. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Wohnhäusern wichtiger Patrizierfamilien und angesichts der hochwertigen Innenausstattung geht man davon aus, dass es sich um ein bedeutendes Klosterpfleg- oder Stiftshaus gehandelt hat.

Auffallend unter der bedeutenden Innenausstattung sind die noch unverändert erhaltenen, außerordentlich selten überlieferten, stark plastischen sowie fein ziselierten Stuckdecken. Dargestellt sind u. a. die Auferstehung Christi mit den schlafenden Wächtern, das Rahmenfeld mit Lorbeerstab und zwei sitzende Engel sowie eine Caritas-Darstellung.