2001-2003: Freiburg Vauban, Wohnen am Schlierberg

Mit zinsverbilligten Förderdarlehen der L-Bank Baden-Württemberg

Der neue Stadtteil "Quartier Vauban" liegt auf der Gemarkung des 1938 eingemeindeten Freiburger Stadtteils St. Georgen und wurde auf dem Gelände der ehemaligen Wehrmachtskaserne errichtet, die ab 1937 dort erbaut worden war.

Mit dem Beginn der französischen Besatzung am Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm die französische Armee das Gelände zur weiteren Nutzung als Kaserne.

Sie benannten diese nun nach dem französischen Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban, der Freiburg zur Zeit der französischen Besatzung am Ende des 17. Jahrhunderts (1679-1687) zu einer für ihn typischen sternförmigen Festung um- und ausbaute, bevor er in Neuf-Brisach 1699-1703 auf freiem Feld den Idealtypus einer solchen Festung verwirklichen konnte.

Der Bau der ersten neuen Häuser begann nach dem Abbruch der meisten Kasernengebäude im April 1998. Am 1. Juli 2006 wurden 4.100 Einwohner gezählt, Ende 2008 knapp 5.000. Das Konzept des Stadtteils wurde im Bereich Urban Best Practices der Expo 2010 auf dem Messestand der Stadt Freiburg vorgestellt.

Alle Gebäude wurden mindestens entsprechend dem Freiburger Niedrigenergie-Standard errichtet, wobei die etwa 100 Einheiten der Solarsiedlung über das Jahr gerechnet mehr Energie erzeugen sollen, als sie selbst verbrauchen. Es gibt einige Passivhäuser, darunter das erste Mehrfamilienhaus in Passivhaus-Bauweise in Deutschland.

Zur Webseite Quartier Vauban

Gegenüber des eigentlichen Quartier Vauban, wo sich früher der Sportplatz der Kaserne befand, ist die weit über Freiburgs Grenzen bekannte Solarsiedlung entstanden, direkt nebenan das Wohngebiet "Am Schlierberg". Hier haben wir insgesamt 3 Wohnhäuser verkauft.

Wie vesprochen hat die Stadt Freiburg 2006/2007 eine neue Straßenbahntrasse direkt ins Quartier Vauban gelegt und die Merzhauser Straße neu gestaltet.

Erster Bauabschnitt
Zweiter Bauabschnitt
Dritter Bauabschnitt
Ansichten von der Straße